TWT001: Du bist Erfolg

Du bist Erfolg, deswegen brauchst du nicht nach ihm zu streben

Denn du hast ja bereits gewonnen.
Der Beweis?
Du bist hier.

Dein Dasein in diesem Moment beruht auf deinem Erfolg.
Du hast das Rennen gewonnen.
Doch hast du vielleicht, wie viele von uns, zu viel Anlauf genommen bei deinem Start und nun findest du dein Maß nicht mehr.

Siehst du dich immerzu nach etwas streben?

Und Tempo halten mit den anderen, ohne zu wissen, wohin du eigentlich unterwegs bist und wofür? Und der Druck erfolgreich zu sein, um dann schließlich ein entspanntes Leben in Leichtigkeit leben zu können, ist so stark, dass du stellenweise keinen Bock mehr hast?

Dann geht es dir wie Vielen.

Dabei sehen sich die Attribute einer Erfolgsdefinition bei den meisten ziemlich ähnlich: viel Geld, ein eigenes Haus, ein Auto, eine intakte Familie usw.

Um all diese Attribute in dein Leben bringen zu können, drängst du deine Gefühle zurück, bezeichnest deine Träume als unreifen Kinderkram und trennst dich von deinen Herzensvisionen für dein einzigartiges Leben. Für diese Attribute ringst du ständig um die „richtige Entscheidung”.
Doch woran sollst du dich orientieren?

Keine Ahnung.
Es ist klar und verständlich, dass uns in einer solchen Situation „die anderen” als Orientierung in den Sinn kommen. Denn „die haben es geschafft”, die „kriegen es auf die Reihe”..

Lass uns uns gemeinsam erinnern!

  • Wie sahen deine Ideale aus, bevor du auf den Erfolgstrip kamst?
  • Was hat sich der Junge in dir von seinem Tun hier auf der Erde erträumt?
  • Welche Lebensvisionen hatte das Mädchen in dir?
  • Wie war das, als du mit deinen Talenten zum ersten Mal in Berührung kamst?

Schreib es dir auf! Schließ deine Augen, lehn dich zurück und sieh dich – wirklich dich.
Welche Empfindungen und Gefühle spürst du, wenn du diese Übung mit dir machst?

Hältst du es für gefährlich, nicht länger nach Erfolg zu streben und komplett den Kurs zu ändern?

Es scheint als ginge Misserfolg im Job, in Beziehungen usw. mit einer Art Todesangst einher. Wer weiß, vielleicht hat das auch mit dem einstmaligen Rennen als Samenzelle zum Ei zu tun. Immerhin bedeutet eine Niederlage an dieser Stelle deines Lebens den sicheren Tod.

Wenn du das Verlangen in dir zu stillen suchst, Fehlentscheidungen oder Fehlinvestitionen in Zeit und Geld zu vermeiden, ist das ein Leben im Knast mit Hast und ohne Rast. Ausgebrannt und unglücklich enden so manche deiner kostbaren Tage und die Dankbarkeit über dein bloßes Dasein ist unsichtbar und erst recht nicht spürbar. Obwohl dir die Dinge gelingen mögen, bleibst du selbst irgendwie auf der Strecke.

Dann kommen prompt Ratschläge von anderen, wie du es besser machen kannst oder solltest und nun wirst du unsicher und fühlst dich vielleicht an den Rand gedrängt: „Ich schaffe es nicht.” „Ich bin nicht gut genug.” „Ich habe es falsch gemacht.”

Tief drinnen weißt du um diesen Irrsinn. Du kannst nicht wirklich ankommen gegen die in dir wohnende Weisheit. Du bemerkst es indem du leidest. Es gibt ganz verschiedene Arten dieses Leid zu erleben. Entweder als Existenzangst, als körperliche Schmerzen, Depressionen usw.

Doch, wie gesagt, das Rennen um dein Leben hast du schon gewonnen und du darfst die Show hier auf der Erde genießen und dich entfalten und ausprobieren.

Wir können uns nur an den Rand gedrängt fühlen, wenn wir glauben, dass wir an den Rand gedrängt sind. Und wenn wir das glauben, kommt Angst auf und wir strengen uns noch mehr an. Das Ergebnis ist Existenzangst.

Existenzangst ist eine sehr unangenehme Sache, denn sie ist wie ein Käfig. Ein selbstgebautes Gefängnis aus Überzeugungen.

Wir können inzwischen schmunzeln darüber und du vielleicht auch, denn zum Glück haben wir alles, was wir brauchen, um diesem Gefängnis die Kälte, die Gitter, die Dunkelheit zu nehmen. Manche meinen, dass Angst doch eine gute Motivation sei sich zu entwickeln.

Doch Angst kann nie eine gute Motivation sein, dein Leben (um)gestalten zu wollen!

Denn wenn du dich von Angst leiten lässt und Ratschlägen von anderen folgst, ohne deinem eigenen Herzen zu lauschen, kann es sein, dass du am Ende deine Talente, deine Gaben ungenutzt (zurück)lassen musst und dass du zurückschaust auf ein Leben, wo jeder Tag voller Arbeit und ohne Glückseligkeit und Erfüllung war. Auf ein Leben, wo Ablenkung, Oberflächlichkeit, vielleicht Drogen und Konsum von Waren und Menschen dein Trost für deine Nicht-Selbst-Verwirklichung war.

Angst ist allenfalls ein Weckruf innezuhalten und ganz still zu werden.
Und Angst kann nur auftauchen, wenn du NICHT in deinen Angelegenheiten bist.
Klingt ganz schön einfach. In unserer Erfahrung ist das Einfache sehr oft die Lösung.

Welche Worte diktiert dir deine Angst?
Wenn du still wirst, kannst du sie hören:
„Du musst dich beeilen.”
„Du solltest es besser machen.”
„Für meine Glückseligkeit und für das, was mich glücklich macht, brauche ich mehr Geld!“

Wer spricht so mit dir oder durch dich?

Du sprichst jedenfalls nicht so mit dir, wenn du ganz bei dir zu Hause bist.

Ja, wenn du ganz bei dir zu Hause bist, ist Dankbarkeit für das Wunder deines Seins dein Wesen.

Und wenn Dankbarkeit dein Wesen ist, ist Liebe ebenso da und mit ihr die Freiheit einfach zu sein.

Aus diesem Sein sprudeln endlos viele wundervolle Optionen, schier unerschöpflich scheint diese Quelle und was du auch tust, fühlt sich kongruent und eins mit dir und dem Leben an.
Angst ist abwesend.

Eine paar einfache und gute Fragen zum Schluss:

• Auf welches Leben möchtest du am Ende zurückschauen?

• Lebst du, was dich glücklich macht? Wie sieht es aus in deinem Job, in deiner Beziehung, an deinem Lebensort?

• Stell dir vor, du bist am Ende deines Lebens angekommen: Wie schaust du auf dein Leben zurück?

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